Wie hat Poul Henningsen die Arbeit von Verner Panton beeinflusst?
Mein Vater sprach immer sehr liebevoll über Poul Henningsen. Als Freunde hatten sie viel Spaß zusammen, aber er forderte meinen Vater sicherlich auch in vielerlei Hinsicht heraus.
Von Poul Henningsen lernte er, dass eine Leuchte niemals blenden und man nicht direkt in die Lichtquelle blicken sollte. Und das entsprach sehr gut seiner eigenen Designphilosophie.
Die Freundschaft mit Henningsen hat wohl die Fantasie meines Vaters angeregt. Sie führten immer lange und lebhafte Gespräche. Ihre Designsprachen unterschieden sich natürlich
stark voneinander, weshalb man nicht von Konkurrenz sprechen kann. Ihre Designs wandten sich auch an unterschiedliche Zielgruppen.
Poul Henningsen sah natürlich, dass mein Vater einen ganz anderen Ansatz bei fast allem hatte und dass er in eine andere Richtung gehen, andere Vorgehensweisen wählen und mit neuen Materialien und neuen Technologien experimentieren wollte.